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 Jahresbericht 2011
 
Das Projekt Wegbegleitung, das im Rahmen der Diakonieanimation ins Leben gerufen wurde, wird von vielen Menschen in schwierigen oder aussergewöhnlichen Lebenslagen in Anspruch genommen. Die Wegbegleitung wird durch die Mitarbeit von Begleiterinnen und Begleitern angeboten, die durch ihr Engagement Menschen in deren Alltag unterstützen, sei dies durch einen regelmässigen Besuch oder durch Mithilfe in der Betreuung, was zur Entlastung der Familienmitgleider beitragen kann. Die Begleitung in der letzten Lebensphase älterer Menschen ist ebenfalls ein Schwerpunkt des Projekts Wegbegleitung.
Bei Anfragen von Betroffenen oder deren Angehörigen überlegen Esther Dreier und Sylvia Suter als Vermittlerinnen, welche Hilfe von Seite der Wegbegleitung möglich ist. Bei dieser Triage gibt es Fälle, bei denen Fachstellen zugezogen werden, weil die Situation die Kompetenzen der freiwilligen Arbeit im Rahmen der Diakonieanimation übersteigt. Die Wegbegleitenden werden regional zwei Mal im Jahr zu einem Treffen eingeladen, um gemachte Erfahrungen auszutauschen oder Antworten auf allfällige Fragen zu finden. Auch werden jährlich Weiterbildungen angeboten, die von den Freiwilligen gerne besucht werden. Im Jahr 2011 fand die Weiterbildung unter dem Titel «Sinnfindung und Sinnhaftigkeit des Lebens» statt. Das Projekt Wegbegleitung steht noch am Anfang, aber es wächst. Es werden immer auch freiwillige Helfer/innen gesucht, die in diesem Projekt mitarbeiten und sich in den Dienst von organisierter Nachbarschaftshilfe stellen möchten. Wir sind zuversichtlich, dass unser Projekt und das damit verbundene Angebot auch im nächsten Jahr von vielen Menschen wahrgenommen wird. Das Schöne im Rahmen dieses Projektes ist, dass viele Menschen aufeinandertreffen, sich ergänzen, die sonst wohl nie den Weg zueinander finden würden, sich gegenseitig bereichern, einander Zeit und Freude schenken.
 
Esther Dreier und Sylvia Suter
 

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Ganterschwilertreff im Solino

Auch im neuen Jahr sind Sie wieder herzlich eingeladen an den speziellen Besuchsnachmittagen im Alterszentrum Solino teilzunehmen. Die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner von Ganterschwil freuen sich, gemeinsam einen Nachmittag zu verbringen. Bei Kaffee und Kuchen wird über das Wohlergehen nachgefragt und werden Neuigkeiten ausgetauscht. Auch ein unterhaltender Teil mit gemeinsamem Singen, einem Ratespiel oder einem Themabeitrag ergänzt die Besuchsnachmittage.
Wer mitfahren möchte, melde sich doch bitte bei Sylvia Suter (Tel. 071 983 11 61). Treffpunkt ist neu um 13.45Uhr beim Parkplatz vor dem Gemeindehaus. Um 16:00Uhr sind wir wieder zurück.
 Die Treffen sind an folgenden Daten geplant: 11.1./ 14.3./ 23.5./ 22.8./ 24.10./ 12.12.2012,
Sylvia Suter, Diaknieanimation

 

 

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b’treff Bütschwil – ein Begegnungsraum

Am 1. Mai 2012 soll im ehemaligen Bahnhofschalter Bütschwil ein b’treff eröffnet werden. Die Trägerschaft bilden die katholischen Kirchgemeinden der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg, die evangelischen Kirchgemeinden Bütschwil-Mosnang und Ganterschwil, die politischen Gemeinden Bütschwil, Ganterschwil und Mosnang.

 

Der b’treff richtet sich in erster Linie an Armutsbetroffene. Er ist offen für alle Menschen, die Kontakt und ungezwungene Gespräche suchen. Darüber hinaus bietet der b’treff kostenlos ein Getränk an, stellt einen Internetarbeitsplatz zur Verfügung und gibt Unterstützung beim Erledigen amtlicher oder privater (z.B. Bewerbungen) Schreibarbeiten. Lesestoff in Form von Büchern und Zeitschriften, ein Informationsstand über regionale Hilfsangebote und eine wöchentliche Lebensmittelabgabe für Menschen mit einem Caritasausweis runden das Angebot ab.

 

Oft sind Menschen, die in einer Weise armutsbetroffen sind, isoliert und auf Unterstützung angewiesen. Armut hat viele Gesichter. So beinhaltet der Name b’treff viele Bedeutungen. B’treff meint z.B. Ort der Begegnung, Beziehung, Bildung, Betroffenheit, Bewegung oder Bütschwil und ganz einfach den Standort am Bahnhof.

 

Die Entstehung des b’treffs geht zurück auf eine Klausurtagung der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg vom März 2010. An dieser wurde eine Projektgruppe gegründet, die den Auftrag erhielt, ein Angebot für Armutsbetroffene zu schaffen. Eine Planungsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten politischen Gemeinden und den katholischen wie evangelischen Kirchgemeinden hat die Arbeit der Projektgruppe begleitet und unterstützt. Bei ihrer Arbeit liess sich die Projektgruppe vom b’treff Flawil (siehe www.b-treff.ch) inspirieren, und sie stiess mit der Idee bei fast allen öffentlichen Körperschaften der Region auf offene Ohren. Sie bewilligten die Finanzierung einer Versuchsphase von zwei Jahren. In dieser Zeit sollen Erfahrungen gesammelt und ausgewertet werden mit dem Ziel, die Form laufend den Bedürfnissen der Menschen im Einzugsgebiet anzupassen. Die eingesetzte Leitungskommission erarbeitet Rahmenbedingungen, damit der b’treff Bütschwil am 1. Mai 2012 seine Türen öffnen kann. Eine Leitungsperson wird zu einem Arbeitspensum von 30% angestellt. Freiwillige Mitarbeitende werden für die zusätzliche Betreuung des b’treffs gesucht.

 

Die Leitungskommission setzt sich zusammen aus folgenden Personen: Josef Manser, katholischer Pfarrer der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg, Anselm Leser, evangelischer Pfarrer von Bütschwil-Mosnang, Ruth Breitenmoser, Gemeinderätin Mosnang, Bruno Facci, Präsident Katholischer Kirchenverwaltungsrat Ganterschwil und mit beratender Stimme Sylvia Suter, Diakonieanimatorin Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg.

 

Die Leitungskommission bedankt sich an dieser Stelle von Herzen bei allen beteiligten Körperschaften für das Vertrauen in das Projekt b’treff.

 

 Diakonieanimation

"Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts."
 
Der Dienst an den Mitmenschen ist wesentlich im Leben der Kirche. So wird in unserem Bistum St. Gallen die Diakonie (Nächstenliebe) bewusst gefördert.
 
Wir in der Seelsorgeeinheit "Unteres Toggenburg" sind in der glücklichen Lage, dass Sylvia Suter aus Ganterschwil und Esther Dreier aus Mosnang ab 1. Januar 2009 als Diakonieanimatorinnen mit je 10-Stellen-Prozenten tätig werden. 
 
Die Diakonieanimation fördert in unserer Seelsorgeeinheit das soziale Engagement der Kirchenmitglieder. Sie hütet das Thema der Diakonie, bestärkt und begleitet bestehende Freiwilligengruppen und stösst nach Bedarf neue soziale Projekte an. Projekte richten sich zum Beispiel an armutsbetroffene, schwerkranke und sterbende Menschen, Familien in Krisen und schwierigen Lebensabschnitten, einsame, kranke und alte Menschen, Flüchtlinge, und zwar in Form von Wegbegleit-, Hospiz oder Besuchsgruppen, gemeinsamer Tisch, Freiwilligengruppen für Asylbewerber und Flüchtlinge und anderes mehr.
 
Diakonieanimation bietet die Chance, der Diakonie ein neues Gesicht zu geben.
 
 

 

Wegbegleitung

ist eine Anlaufstelle für Menschen, die in einer schwierigen Lebenssituation Unterstützung wünschen. Wir vermitteln freiwillige Mitarbeiter/innen die diesen Dienst im christlichen Sinn übernehmen. Wir suchen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter Sie würden gerne Menschen ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten?
 
Sie können eingehen auf die Bedürfnisse anderer Menschen?
Sie haben Freude im Umgang mit Menschen?
Sie können Mitmenschen mit Ihrer Lebenserfahrung unterstützen?
Sie sind bereit für einen unentgeltlichen Einsatz?
 
Dann ist die Wegbegleitung genau das Richtige für Sie.
Die Begleiter/innen treffen sich regelmässig zum Austausch über die Begleitsituationen.
Es besteht die Möglichkeit zu Weiterbildung, um mehr Sicherheit und Kompetenz zu gewinnen. In Absprache mit der Vermittlungsstelle können Sie Anfragen annehmen oder
ablehnen. Die Einsätze werden gemeinsam geplant.
 
Sind Sie interessiert? Oder haben Sie Fragen?
Dann melden Sie sich bitte bei
 
Esther Dreier-Keller, Mosnang
Tel. 071 983 32 07  
E-Mail: e.dreier@bluewin.ch
 
ober bei
 
Sylvia Suter, Ganterschwil
Tel. 071 983 11 61
E-Mail: sylvia.suter@gmx.ch
 
Das Projekt Wegbegleitung wird getragen von der Seelsorgeeinheit Unteres Toggenburg.